Mehrere Jahre zogen sich Planung und Durchführung der notwendig gewordenen Umbau- und Sanierungsarbeiten rund um den Martin-Luther-Platz in Traunstein hin. „Für Kirchengemeinde wie Dekanat ist heute ein wahrhaftiger Festtag“, betonte Dekan Peter Bertram, als diese Woche die Einweihungsfeier stattfand und Regionalbischof Christian Kopp die Räume und die darin arbeitenden Menschen segnete.

„Ich brauche Segen“ – Zu einem Gottesdienst unter diesem Motto laden die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und das evangelisch-lutherische Dekanat Rosenheim am 18. Juli 21 um 11 Uhr im Kurpark in Bernau, also praktisch am Fuße der Kampenwand, ein. Die Predigt hält Regionalbischof Christian Kopp, die Liturgie feiern Dekanin Dagmar Häfner-Becker und Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Posaunenchören aus dem Dekanatsbezirk und den Hafenstoaner Alphornbläsern aus Aschau.

Seit mehr als einem Jahr bestimmt das Corona-Virus unser Leben. Die Pandemie betrifft alle und alles: Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, Gesundheits- und Bildungssystem, unser persönliches und soziales Leben. Sie war und ist eine riesige Herausforderung, vor allem für unseren Sozialstaat, unser Gesundheitswesen, unsere Demokratie, unsere Zivilgesellschaft, unsere Schulen und Familien – und auch die Kirchen. Haben sie, haben wir die Bewährungsprobe bestanden?

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern schreibt für das Jahr 2021 den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis aus. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik, vor allem zur damaligen Rolle von Kirche und Christentum. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet werden.

Verstorbene möglichst liebevoll zu bestatten: Das bleibt unter den Bedingungen von Corona eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Teilnehmerzahlen auf dem Friedhof beschränkt und viele Angehörige sehen bewusst von einer Reise ab. So bleibt die Frage aktuell: Was können wir für diejenigen tun, die unter normalen Umständen bei der Beisetzung dabei wären, jetzt aber zuhause bleiben müssen?

Vergissmeinnicht Strauß Quadrat
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„DU“: Unter diesem Titel haben Regionalbischof Christian Kopp und Stadtdekan Dr. Bernhard Liess am Sonntag, 18. April 2021 um 18 Uhr in die St.-Markus-Kirche in München zu einem Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie eingeladen. Der Gottesdienst richtete sich auch an Menschen, die in der Pandemie um jemanden trauern und an Menschen, die in der Krise Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen.

Beihilfe zum Suizid in christlicher Fürsorge
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Zu einer christlichen Kultur des Lebens und Sterbens gehört es, Menschen bis zum Ende ihres Lebens gut zu begleiten. Den gegenwärtigen Debatten um den assistierten Suizid können christliche Einrichtungen darum nicht ausweichen. In einer digitalen Podiumsdiskussion am 20. Aptil um 19:00 Uhr stellen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Theologie, Medizin, Kirche und Diakonie den aktuellen Fragen. Sie können sich zu der Veranstaltung online anmelden.