Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verleiht am 9. November 2021 den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis in der Münchner St. Markus-Kirche. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik, vor allem zur damaligen Rolle von Kirche und Christentum. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet werden.

Mehrere Jahre zogen sich Planung und Durchführung der notwendig gewordenen Umbau- und Sanierungsarbeiten rund um den Martin-Luther-Platz in Traunstein hin. „Für Kirchengemeinde wie Dekanat ist heute ein wahrhaftiger Festtag“, betonte Dekan Peter Bertram, als diese Woche die Einweihungsfeier stattfand und Regionalbischof Christian Kopp die Räume und die darin arbeitenden Menschen segnete.

„Ich brauche Segen“ – Zu einem Gottesdienst unter diesem Motto laden die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und das evangelisch-lutherische Dekanat Rosenheim am 18. Juli 21 um 11 Uhr im Kurpark in Bernau, also praktisch am Fuße der Kampenwand, ein. Die Predigt hält Regionalbischof Christian Kopp, die Liturgie feiern Dekanin Dagmar Häfner-Becker und Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Posaunenchören aus dem Dekanatsbezirk und den Hafenstoaner Alphornbläsern aus Aschau.

Seit mehr als einem Jahr bestimmt das Corona-Virus unser Leben. Die Pandemie betrifft alle und alles: Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, Gesundheits- und Bildungssystem, unser persönliches und soziales Leben. Sie war und ist eine riesige Herausforderung, vor allem für unseren Sozialstaat, unser Gesundheitswesen, unsere Demokratie, unsere Zivilgesellschaft, unsere Schulen und Familien – und auch die Kirchen. Haben sie, haben wir die Bewährungsprobe bestanden?

Rabbiner Steven Langnas, Professor Martin Rötting und Vizedirektorin Gönül Yerli
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In die Nazarethkirche München ist das erste 'Haus der Religionen' Bayerns eingezogen. Bei der Auftaktveranstaltung am 7. Juni 2021 pflanzten die Sprecher:innen des Vorstands gemeinsam einen Gingkobaum vor der Kirche. In seinem Grußwort betonte Regionalbischof Christian Kopp, dass Kulturen und Religionen einen Beitrag zu einer friedlichen Welt leisten können: "Dafür brauchen wir solche Orte, und dafür brauchen wir die Stimmen aller Religionen."

Verstorbene möglichst liebevoll zu bestatten: Das bleibt unter den Bedingungen von Corona eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Teilnehmerzahlen auf dem Friedhof beschränkt und viele Angehörige sehen bewusst von einer Reise ab. So bleibt die Frage aktuell: Was können wir für diejenigen tun, die unter normalen Umständen bei der Beisetzung dabei wären, jetzt aber zuhause bleiben müssen?