Kunsperformance "Flag" von Maximilian Prüfer
Bildrechte: Maximilian Prüfer

Wir lieben Sport. Wir schaffen Frieden. Beides feierten die Münchner Kirchen und Religionsgemeinschaften in einem gemeinsamen Gebet, dem All Nations Service bei den European Championships 2022 in München. Dieses spirituelle Event wurde geleitet von dem evangelischen Regionalbischof Christian Kopp und dem katholischen Sportpfarrer Martin Cambensy, gemeinsam mit Vertretern aus der Vielfalt der Religionen: 

Prof. Dr. Juliane Sagebiel für die Liberale jüdische Gemeinde Beth Schalom, Aykan Inan für die Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Südbayern, Dr. Dragiša Jerkić von der serbischen orthodoxen Gemeinde für die orthodox-christlichen Geschwister, Frau und Herr Bruckmann für die Bahá’í-Gemeinde München, Heinz Roiger aus dem Buddha-Haus München und Eren Yilmaz für die Alevitische Gemeinde München.

Der Bezirksposaunenchor begrüßte am 15. August ab 09:30 Uhr die Menschen zum Fest bei der Seebühne im Münchner Olympiapark. Die energetische Musik von Good Weather Forecast schuf den Rahmen im Gottesdienst um 10:00 Uhr. SportlerInnen teilten in persönlichen Testimonials ihre Erfahrungen: Dass Glaube trägt, beflügelt und Frieden stiftet.

Alle weiteren Angebote der Kirchen zu den European Championships 2022 finden Sie unter www.munich2022-kirche.de

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Video: Christoph Breit / Social Media ELKB

Bilder: © Robert Kiderle

Olympia-Park München, darüber Wolkenhimmel
Bildrechte: Michael Siebert auf Pixabay
Der Evangelisch-Lutherische Regionalbischof von München und Oberbayern, Christian Kopp, schreibt: „Alle Menschen wollen und brauchen Frieden. Für mich gehört dazu auch eine innere Haltung: Mir wurden mein Körper und dieses wundervolle Leben geschenkt. Es gibt etwas, das noch viel größer ist als ich.“ Die „European Championships“ finden vom 11. bis 21. August statt.
Gottesdienst auf der Kampenwand 2022
Bildrechte: ELKB/MCK

Mitten in der Natur und den Bergen hat die evangelische Kirche in der Region Rosenheim am Sonntag, 17. Juli 2022 zum Kampenwandgottesdienst an der Steinlingalm eingeladen. Unter dem Titel „Wunder gibt es immer wieder“ wurde der Frage nachgegangen, inwieweit es heute und vielleicht insbesondere in der Natur Wunder gibt. Beim Agapemahl erfuhr die Gemeinde Stärkung und Gemeinschaft.

Vor 80 Jahren protestierte Pfarrer Wolfgang Niederstraßer in der evangelischen Kirche von Warmensteinach (Dekanat Bayreuth) gegen das christentumsfeindliche NS-Regime, das führte ihn im April 1945 ins KZ Dachau. In der Versöhnungskirche auf dem ehemaligen KZ-Gelände würdigen ihn am 26. Juni Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm mit einem Gedenkgottesdienst und Staatsministerin Claudia Roth mit einem Grußwort.
Ein Blumenstrauß auf einer Eisenbahnschiene
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Mit einem Trauergottesdienst am Samstag, 11. Juni in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen erinnerten die katholische und die evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Christian Kopp, Regionalbischof des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises München und Oberbayern, feierten den ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit Hinterbliebenen, Überlebenden und Angehörigen, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat sich selbst verpflichtet, alle Arbeitsbereiche in Kirche und Diakonie auf Risiken zu überprüfen und Vorkehrungen zu treffen, damit sexualisierte Gewalt erst gar nicht passiert – oder, wenn doch, rasch und konsequent gehandelt wird. Regionalbischof Christian Kopp sagt dazu: „Christinnen und Christen sind Menschen, die Respekt und Nächstenliebe leben. Hier sind Menschen, die aufmerksam sind und bleiben für die Verletzlichkeit von Personen. Diese Sicherheit braucht eine feste Verankerung in kirchlichen Strukturen und Haltungen.

Schienen in einem Gleisbett
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Regionalbischof Christian Kopp spricht den Opfern des Zugunglücks vom 3. Juni 2022 in Burgrain sein herzliches Beileid aus: „Meine Gedanken und Gebete sind bei den Menschen, die in diesem schrecklichen Unglück zu Schaden gekommen sind und bei allen, die trauern. Ich denke auch an die Kinder und Jugendlichen, die eigentlich in die Ferien starten wollten und jetzt so etwas erlebt haben. Wir bitten Gott, dass er all diesen Menschen nahe ist.“
Dr. Christoph Jahnel, Dr. Claudia Häfner und Christian Kopp
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Wenn im Herbst die dritte Pfarrstelle an der Münchner Christuskirche in Neuhausen neu zu besetzen ist, geht ein besonderes Team an den Start. Ein Ehepaar wird sich dann zwei Stellen je zur Hälfte teilen. Der jetzige Dekan im Münchner Westen, Dr. Christoph Jahnel wird die Stelle zur Hälfte selbst antreten und sie mit seiner Frau, Pfarrerin Dr. Claudia Häfner teilen und das Team der Christuskirche verstärken. Beide werden in Zukunft auch gemeinsam das tun, was bisher alleine Dr. Jahnels Aufgabe war, die Leitung des Prodekanats München-West als Dekanin und Dekan.

Seit dem Beginn des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine hat sich die Einstellung der deutschen Bevölkerung wie auch die des deutschen Bundestages im Blick auf die Frage von Waffenlieferungen erheblich gewandelt – bis dahin, dass nun auch sogenannte „schwere Waffen“ geliefert werden könnten. Auch die Kirchen diskutieren seither heftig und kontrovers, wie der gegenwärtigen Situation aus ethischer Sicht Rechnung getragen werden kann. Hat die seit Jahrzehnten in der evangelischen Theologie entwickelte Friedensethik noch Bestand?