Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis

Kann und darf die Kirche schweigen? Nimmermehr!

Mit diesen Worten setzte sich Wilhelm Freiherr von Pechmann (1859-1948), der erste gewählte Präsident der Evangelisch-Lutherischen Generalsynode in Bayern, zu seiner Zeit entschieden für die Menschen ein, die unter dem NS-Regime zu leiden hatten. Und getreu seinem Wahlspruch und Vermächtnis verleiht die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern den „Pechmann-Preis“. Er fördert herausragende wissenschaftliche Forschungsarbeiten und Leistungen in Bildungsarbeit und Publizistik, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Außerdem werden überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Preis finden Sie unter www.pechmann-preis.de 

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verleiht am 9. November 2021 den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis in der Münchner St. Markus-Kirche. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik, vor allem zur damaligen Rolle von Kirche und Christentum. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet werden.

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Heute wurden in der Münchner Erlöserkirche die diesjährigen Preisträger des Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preises 2018 ausgezeichnet. Mit diesem Preis, der heuer mit 15.500 Euro dotiert ist, würdigt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) herausragende Leistungen in der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und der Rolle der Kirche in dieser Zeit.

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Zu Ehren Wilhelm Freiherr von Pechmanns hat die bayerische Landeskirche den "Pechmann-Preis" ausgeschrieben: Er fördert herausragende wissenschaftliche Forschungsarbeiten und Leistungen in Bildungsarbeit und Publizistik, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Außerdem werden überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet. Die Landeskirche schreibt den mit 10.000 EUR datierten Preis für das Jahr 2018 aus.

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Mit einem großen Festakt in der Münchner St. Markus-Kirche wurde am 12. Mai der Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis 2016 verliehen. In diesem Jahr werden zwei Aktionen ausgezeichnet, die sich mit der deutschen NS-Vergangenheit auseinandersetzen und die mit Witz und Esprit gegen Menschenverachtung und für ein gerechtes, würdiges Zusammenleben auftreten.