Evangelische Stiftung Hospiz

Sterben gehört zum Leben dazu – dieser richtige Satz ist für jeden Menschen schwer zu leben. In der Hospiz- und Palliativarbeit üben verschiedene Fachkräfte gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen, Sterben als Teil des Lebens zu begreifen und anzunehmen. Tag für Tag.

Das Ziel der Evangelischen Stiftung Hospiz ist es, die beste medizinische Behandlung mit würdiger Pflege und seelsorgerlicher Begleitung auch am Lebensende zu vereinen. Qualifiziertes Personal, geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter und ausgebildete Seelsorger stehen Patienten und Angehörigen mit Rat und Tat und Gebet zur Seite. Denn einfühlsame Begleitung ist wichtig, egal ob in stationären Einrichtungen oder zu Hause.

Die Evangelische Stiftung Hospiz fördert bayernweit Initiativen für Hospizarbeit und Palliativseelsorge. Weitere Informationen finden Sie unter www.evangelische-stiftung-hospiz.de

Verstorbene möglichst liebevoll zu bestatten: Das bleibt unter den Bedingungen von Corona eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Teilnehmerzahlen auf dem Friedhof beschränkt und viele Angehörige sehen bewusst von einer Reise ab. So bleibt die Frage aktuell: Was können wir für diejenigen tun, die unter normalen Umständen bei der Beisetzung dabei wären, jetzt aber zuhause bleiben müssen?

Beihilfe zum Suizid in christlicher Fürsorge
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Zu einer christlichen Kultur des Lebens und Sterbens gehört es, Menschen bis zum Ende ihres Lebens gut zu begleiten. Den gegenwärtigen Debatten um den assistierten Suizid können christliche Einrichtungen darum nicht ausweichen. In einer digitalen Podiumsdiskussion am 20. Aptil um 19:00 Uhr stellen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Theologie, Medizin, Kirche und Diakonie den aktuellen Fragen. Sie können sich zu der Veranstaltung online anmelden.

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„Das Rummelsberger Stift St. Lorenz ist mein Zuhause“, sagt Mechthild Wildner entschieden. Die ältere Dame mit dem Kurzhaarschnitt ist noch rüstig, trifft sich gern mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern zur „Kartlrunde“ und im Literaturclub. „Ich schlichte auch mal bei Streitigkeiten“, erzählt die aus Hessen stammende Seniorin, die sich im Bewohnerbeirat engagiert. Ihre Töchter hatten sie nach einer Herzoperation vor zwei Jahren nach Nürnberg in ihre Nähe geholt. Anfangs fiel es ihr schwer, sich an dieses neue Leben zu gewöhnen. Heute ist sie sich sicher: „Hier will ich irgendwann sterben.“ Um es den Menschen, die in der letzten Lebensphase sind, leichter zu machen, hat die Evangelische Stiftung Hospiz 13.440 Euro für Hilfsmittel gespendet. Zur Übergabe kam Schirmfrau und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler am Donnerstag nach Nürnberg.

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Zum Welthospiztag stellt der Christophorus Hospiz Verein München bewusst die Menschen in den Mittelpunkt, die von ihm begleitet wurden. Diese Menschen haben von Liedern erzählt, die in ihrem Leben für sie bedeutsam waren. Am 7. Oktober wurden in der Kirche St. Lukas in München ihre "musikalischen Vermächtnisse" aufgeführt und ihre Geschichten dazu erzählt. Sie handelten vom nahen Tod, aber vor allem vom Leben. 

 

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Frühling bedeutet Aufbruch, Stiften auch. Wer stiftet, schafft Möglichkeiten und setzt damit den Keim für neue Wege, lässt Ideen sprießen und Projekte erblühen. Wieso also nicht diese bunte Wiese allen zugänglich machen? Genau dieses Ziel verfolgt der Münchner Stiftungs-Frühling am 24. und 25. März. Hier stellen sich Stiftungen der Öffentlichkeit vor. Auch die Evangelische Stiftung Hospiz ist bei dem Stiftungsfrühling vertreten.