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Der Ort Meissen ist vor allem für sein Porzellan weltweit bekannt. Doch auch aus einem weiteren Grund ist die Stadt von internationaler Bedeutung: Hier unterzeichneten 1991 die Evangelische Kirche in Deutschland und die Kirche von England eine Erklärung, nach der sie sich gegenseitig als Kirche mit allen ordinierten Ämtern und Sakramenten anerkennen. Das 25-jährige Jubiläum dieser Partnerschaft haben die beiden Kirchen nun gebührend gefeiert.

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Am 24. Juni wurde im Münchner Klinikum Großhadern das neue Kinderpalliativzentrum eingeweiht. Schwer kranke und sterbende Kinder erhalten hier die bestmögliche Therapie und Pflege sowie psychosoziale und spirituelle Unterstützung. Wichtige Vertreter von Religion und Kirche wirkten bei der Einweihung mit: Pfarrer Thomas Schlichting (Leiter des Seelsorgereferats der Erzdiözese), Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Erzpriester Apostolos Malamoussis hielten eine gemeinsame ökumenische Segensfeier. Im Anschluss sprachen Rabbiner Dr. Tom Kučera und Imam Benjamin Idriz Segensworte. In ihrer Ansprache sagte Regionalbischöfin Breit-Keßler: „Jedes Kind hat ein Recht auf bestmögliche Linderung von Leid. Es ist ein Geschöpf Gottes und hat in sich selbst Wert und Würde. Die großen Religionen der Welt, wenn sie denn dem Auftrag ihres Gottes nachkommen wollen, haben die Aufgabe, palliative Fürsorge zu unterstützen und sich mit ihren geistlichen Gaben einzubringen.“

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Mit einem großen Festakt in der Münchner St. Markus-Kirche wurde am 12. Mai der Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis 2016 verliehen. In diesem Jahr werden zwei Aktionen ausgezeichnet, die sich mit der deutschen NS-Vergangenheit auseinandersetzen und die mit Witz und Esprit gegen Menschenverachtung und für ein gerechtes, würdiges Zusammenleben auftreten.