Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern schreibt für das Jahr 2021 den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis aus. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik, vor allem zur damaligen Rolle von Kirche und Christentum. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet werden.

Verstorbene möglichst liebevoll zu bestatten: Das bleibt unter den Bedingungen von Corona eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Teilnehmerzahlen auf dem Friedhof beschränkt und viele Angehörige sehen bewusst von einer Reise ab. So bleibt die Frage aktuell: Was können wir für diejenigen tun, die unter normalen Umständen bei der Beisetzung dabei wären, jetzt aber zuhause bleiben müssen?

Vergissmeinnicht Strauß Quadrat
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„DU“: Unter diesem Titel haben Regionalbischof Christian Kopp und Stadtdekan Dr. Bernhard Liess am Sonntag, 18. April 2021 um 18 Uhr in die St.-Markus-Kirche in München zu einem Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie eingeladen. Der Gottesdienst richtete sich auch an Menschen, die in der Pandemie um jemanden trauern und an Menschen, die in der Krise Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen.

Beihilfe zum Suizid in christlicher Fürsorge
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Zu einer christlichen Kultur des Lebens und Sterbens gehört es, Menschen bis zum Ende ihres Lebens gut zu begleiten. Den gegenwärtigen Debatten um den assistierten Suizid können christliche Einrichtungen darum nicht ausweichen. In einer digitalen Podiumsdiskussion am 20. Aptil um 19:00 Uhr stellen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Theologie, Medizin, Kirche und Diakonie den aktuellen Fragen. Sie können sich zu der Veranstaltung online anmelden.

Christian Kopp, der Regionalbischof von München und Oberbayern, hat am 12. März um 18:00 Uhr an einem Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Michael in der Münchner Innenstadt teilgenommen, in dem der Todesopfer der Corona-Pandemie gedacht wurde.

„Es ist mir wichtig, mich an diesem Gottesdienst zu beteiligen“, sagte Regionalbischof Kopp, der den Abend-Gottesdienst an der Seite von Pater Karl Kern SJ feierte. „Wir brauchen dieses gemeinsame Gedenken. Die Kontaktbeschränkungen machen es uns schwer. Doch wir sind nicht allein.“

Schaut hin. Was gibt Halt? Einladung zu einer ökumenischen Entdeckungsreise
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Als die Macher des ÖKT in Frankfurt voll Zuversicht das Motto veröffentlicht haben „Schaut hin“ (Mk 6,38), da ahnte keiner wie wortgetreu es verwirklicht würde, nämlich als Onlineveranstaltung vom 13. bis 16. Mai. Das Motto stammt aus der Brotvermehrungsgeschichte. Wir haben hingeschaut. Und, schaut hin, wir haben da noch was! Eine ökumenische Arbeitsgruppe hat Brote und Fische, Hoffnung und Ideen zusammengekratzt.
Hubertus Hess: Erscheinung 1998
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Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 kommt es immer wieder zu massiven Einschränkungen der Ausstellungs- und damit Einnahmemöglichkeiten für Kunst- und Kulturschaffende. Seit November 2020 sind die Museen wieder geschlossen und bleiben es vorerst. Keiner weiß, wann die Maßnahmen wieder gelockert werden können. Der Winter ist lang – dieser Winter wird länger. Unterstützung tut Not, rasch und unkompliziert.

Lagois 2021
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Dass ein Mensch einem anderen Menschen vorbehaltlos hilft, ist nicht selbstverständlich. In Krisenzeiten aber wachsen viele Menschen über sich hinaus. Das wissen wir nicht erst, seitdem die Covid-19-Pandemie große Teile unseres Alltags bestimmt. Vor allem in der Krise bewährt sich ein ethisches Konzept, das fast alle Religionen und humanistisch geprägte Gesellschaften der Welt kennen – das Konzept der Nächstenliebe.