100 Jahre Kirchenmusik in der Himmelfahrtskirche München-Sendling

Musik ist ein Geschenk Gottes! Darum wird in den evangelischen Kirchengemeinden viel und gerne musiziert. So auch in der Himmelfahrtskirche in München-Sendling: Am Pfingstsonntag feierte die Gemeinde das 100-jährige Jubiläum ihrer berühmten Kirchenmusik. Sie dankte in einem großen Festgottesdienst für dieses Gottesgeschenk mit der Bach-Kantate "Wir danken dir, Gott, wir danken dir", die Predigt hielt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler

L’Chaim und Shalom

Der Festakt in der Ohel Jakob Synagoge (Bild: sbk)Den 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel feierte die israelitische Kultusgemeinde mit einem großen Festakt. Rund 500 Gäste kamen in der Ohel Jakob Synagoge in München zusammen, unter ihnen wichtige Vertreter aus Politik, Öffentlichkeit und den Religionsgemeinschaften. In ihrem Grußwort für die Festschrift zum Jubiläum gratulierte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und zeigte ihre Verbundenheit mit Israel und der israelitischen Kultusgemeinde. Sie bezog auch klar Position gegen jede Form von Antisemitismus:

Gedenken an die Opfer des Todesmarsches von Dachau

Das Todesmarsch-Mahnmal in DachauIn den Tagen vor der Befreiung des KZ Dachau wurden tausende der Gefangenen durch einen erbarmungslosen Todesmarsch ermordet. 73 Jahre später wurde mit einer Gedenkstunde am Mahnmahl in Dachau dieser grausamen Tat gedacht. Zuvor war der Motorradclub "Kuhle Wampe" den Weg der Opfer abgefahren. Es sprachen der Überlebende Abba Naor, der Dachauer Oberbürgermeister Florian Hartmann und auch Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler für die evangelische Kirche. Sie dankte den Veranstaltern um die Initiative "Mahnmal Todesmarsch" für ihre wichtige Erinnerungsarbeit: "Menschen wie Sie tragen bei zum Überleben der Demokratie, zu ihrer Lebendigkeit und dazu, dass die damaligen Häftlinge niemals vergessen werden." 

Nach dem Anschlag in Münster

Motivbild TrauerTrauer und Mitgefühl hat der Anschlag von Münster am 7. April ausgelöst. In der evangelischen Morgenfeier am Folgetag sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zu den Vorfällen: "Aus heiterem Himmel ist Gewalt, ist Kummer, Schmerz und Leid über Menschen hereingebrochen, die einfach nur ihr Wochenende und ein paar freie Stunden genossen haben." Sie forderte die Menschen auf, den Opfern und ihren Angehörigen in Gedanken und Gebeten beizustehen: "Das ist es, was wir tun können. Mit unseren Herzen und Gedanken bei denen zu sein, die sich die Seele aus dem Leib heulen, die es schüttelt und beutelt. Denen schwere Wege bevorstehen. Beten, das ist es, was wir tun können für die, die schwer oder auch nur leichter verletzt sind. Sie alle brauchen unsere empathischen, einfühlsamen Gedanken und Gefühle."

Die großen Töchter Gottes. Starke Frauen der Bibel

Buchtitel "Die großen Töchter Gottes"Die biblischen Texte erzählen von beeindruckenden Frauen. Sie sind stark, unbeugsam, eigensinnig, aber auch zerbrechlich und manchmal in sich versunken. Die Malerin und Illustratorin Susanne Janssen und Susanne Breit-Keßler haben sich in ihrem gemeinsamen Buch "Die großen Töchter Gottes" von diesen Frauen inspirieren lassen: Mit starken Portraits und einfühlsamen Texten zeigen sie diese als Vorbilder und als Schwestern. Mit all der Lebenslast und Lebenslust, die wir heute auch verspüren. Im März wurde das Buch auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.

Neue Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis

Die angehenden Pfarrer*innen zusammen mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (Bild: sbk)Der Kirchenkreis freut sich über neue Pfarrerinnen und Pfarrer: Am 4. März wurden Johanna Thein, Christine Rießbeck, Claudia Mühlbacher, Hanna Stahl, Yvonne Renner und Alois Vogl feierlich ordiniert. Den Gottesdienst feierte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in der Münchner St. Lukas-Kirche. Sie freute sich zusammen mit den Gemeinden der frisch ordinierten: "Diese großartigen jungen Menschen mit ihren reichen Gaben und Fähigkeiten sind ein Segen für unsere Kirche!"

Weitere Informationen zum Berufsziel "Pfarrer*in"

Felix Reuter wird neuer Dekan im Prodekanat München-Nord

Felix Reuter (Bild: Ilja Sedov)Pfarrer Felix Reuter (41) wird neuer Dekan im Prodekanat München-Nord. Er ist Nachfolger von Dekan Uli Seegenschmiedt (60), der seit 1. Februar 2018 als Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf tätig ist.

Felix Reuter, geboren in München, war nach seinem Vikariat in Germering seit 2007 Pfarrer an der Christuskirche in Landshut. Seit 2012 war er dort auf der 2. Pfarrstelle mit der pfarramtlichen Geschäftsführung betraut. Er ist gespannt auf seine neue Aufgabe: „Ich möchte mich zusammen mit den Kirchengemeinden vor Ort weiter auf die Suche machen, wie wir den uns anvertrauten Menschen mit Zuversicht und Ernsthaftigkeit, mit Fröhlichkeit und der ein oder anderen neuen Idee einen einfachen Zugang zum christlichen Glauben ermöglichen.“ Reuter ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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