„Was kann ich für dich tun?“

Die Emmauskirche in Feldkirchen von außen
Bildrechte: Gemeinde

Evangelisch-lutherischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag Estomihi, 23. Februar 2020 aus der Emmauskirche, Feldkirchen-Westerham live im Deutschlandfunk ab 10.05 Uhr.

„Was kann ich für dich tun?“ Das können die Worte einer netten Kollegin oder eines lieben Nachbarn sein. Hinter der Frage steckt eine Grundhaltung. Da bietet jemand ganz offen seine Hilfe an. Außerdem schwingt darin mit: Ich lasse dich nicht hängen.

Jesus fragt mit dieser Haltung im Markusevangelium einen blinden Menschen, der ihn um Hilfe gerufen hat. Im Gottesdienst spüren wir Menschen nach, die konkrete Hilfe erfahren haben, etwa durch die ökumenische Nachbarschaftshilfe. Daneben kommen Menschen zu Wort, die konkret helfend tätig geworden sind. Der Münchner Regionalbischof Christian Kopp reflektiert in seiner Predigt Jesu Frage an den Hilfesuchenden und verortet sie inmitten unserer Alltagswelt. In seiner Predigt fragt Regionalbischof Kopp auch: Was können wir tun angesichts des Attentats von Hanau?

Auch in der musikalischen Gestaltung und in den liturgischen Texten spiegeln sich der Hilferuf und die befreiende, weil zurückfragende Antwort. Zu hören sind ein Vokalensemble unter Leitung von Dekanatskantor und Organist Andreas Hellfritsch und der Trompeter Uwe Baumer. Neben Pfarrer Samuel Fischer verleihen zwei Jugendliche aus der Kirchengemeinde Bruckmühl den Texten ihre frische, aufmunternde Stimme.

Evangelisch-lutherischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag Estomihi, 23. Februar 2020 aus der Emmauskirche, Feldkirchen-Westerham live im Deutschlandfunk ab 10.05 Uhr.