Gremien

Für ein würdevolles Leben bis zuletzt mws.admin Do, 10/26/2017 - 10:00

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„Das Rummelsberger Stift St. Lorenz ist mein Zuhause“, sagt Mechthild Wildner entschieden. Die ältere Dame mit dem Kurzhaarschnitt ist noch rüstig, trifft sich gern mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern zur „Kartlrunde“ und im Literaturclub. „Ich schlichte auch mal bei Streitigkeiten“, erzählt die aus Hessen stammende Seniorin, die sich im Bewohnerbeirat engagiert. Ihre Töchter hatten sie nach einer Herzoperation vor zwei Jahren nach Nürnberg in ihre Nähe geholt. Anfangs fiel es ihr schwer, sich an dieses neue Leben zu gewöhnen. Heute ist sie sich sicher: „Hier will ich irgendwann sterben.“ Um es den Menschen, die in der letzten Lebensphase sind, leichter zu machen, hat die Evangelische Stiftung Hospiz 13.440 Euro für Hilfsmittel gespendet. Zur Übergabe kam Schirmfrau und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler am Donnerstag nach Nürnberg.
Politik braucht Auseinandersetzung mws.admin Mo, 08/21/2017 - 16:00

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Unsere Gesellschaft ist zwar offener und vielfältiger geworden, aber damit ist auch das Potential für Konflikte gestiegen. Brauchen wir für unsere Demokratie eine bessere Streitkultur? Die Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD hat heute in Berlin ihr neues Impulspapier „Konsens und Konflikt“ vorgestellt. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler war als stellvertretende Vorsitzende der Kammer für öffentliche Verantwortung an der Entstehung des Papiers beteiligt.

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Mahmoud sitzt bei "Wer wird Millionär?" und kommt bei der 32.000-Euro-Frage nicht weiter. Und auch sein Telefonjoker Julia ist ratlos: "Julia, pass auf! Also: Der typische Türke hat a) Zehn Kinder und..." So klingt eine der Folgen von "Aktiv gegen Vorurteile". In dem Projekt setzen sich Jugendliche mit Vorurteilen auseinander – mit kreativen Ideen und viel Spaß.
Gemeinsam gut aufgestellt mws.admin Mo, 05/01/2017 - 09:36

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Überall in Bayern werden heute Maibäume aufgestellt. Sie sind Zeichen für gelebtes Brauchtum und eine starke Dorfgemeinschaft. 30 Maibäume in Bayern stehen in diesem Jahr als "Maibäume für Toleranz" besonders dafür, dass unsere Dorfgemeinschaften immer schon sehr vielfältig waren, bunt und verschieden. Einer von diesen Maibäumen wurde im oberbayerischen Feilitzsch aufgestellt, die ständige Vertreterin des Landesbischofs Susanne Breit-Keßler sprach dazu ein Grußwort.

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Frühling bedeutet Aufbruch, Stiften auch. Wer stiftet, schafft Möglichkeiten und setzt damit den Keim für neue Wege, lässt Ideen sprießen und Projekte erblühen. Wieso also nicht diese bunte Wiese allen zugänglich machen? Genau dieses Ziel verfolgt der Münchner Stiftungs-Frühling am 24. und 25. März. Hier stellen sich Stiftungen der Öffentlichkeit vor. Auch die Evangelische Stiftung Hospiz ist bei dem Stiftungsfrühling vertreten.
Station in Cambridge mws.admin Do, 02/23/2017 - 22:31

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Ganz Europa bereitet sich mit einem großen Stationenweg auf das Reformationsjubiläum vor. Am 23. Februar erreichte die gemeinsame Feier das berühmte Kings College in Cambridge. Die zum Abendgebet hielt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler: Sie sprach sich dabei beherzt gegen Populismus und für mehr christliches Engagement in Politik und Gesellschaft aus.

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So lecker kann Nächstenliebe schmecken: In Neubiberg bei München kocht ein Verein Marmelade und unterstützt mit dem Erlös das Münchner Frauenobdach ‚Karla 51‘. Am 6. Januar feierte er seine Gründung mit einem Gottesdienst und natürlich auch mit viel Marmelade.
25 Jahre Meissener Erklärung mws.admin So, 09/04/2016 - 12:00

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Der Ort Meissen ist vor allem für sein Porzellan weltweit bekannt. Doch auch aus einem weiteren Grund ist die Stadt von internationaler Bedeutung: Hier unterzeichneten 1991 die Evangelische Kirche in Deutschland und die Kirche von England eine Erklärung, nach der sie sich gegenseitig als Kirche mit allen ordinierten Ämtern und Sakramenten anerkennen. Das 25-jährige Jubiläum dieser Partnerschaft haben die beiden Kirchen nun gebührend gefeiert.

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Am 24. Juni wurde im Münchner Klinikum Großhadern das neue Kinderpalliativzentrum eingeweiht. Schwer kranke und sterbende Kinder erhalten hier die bestmögliche Therapie und Pflege sowie psychosoziale und spirituelle Unterstützung. Wichtige Vertreter von Religion und Kirche wirkten bei der Einweihung mit: Pfarrer Thomas Schlichting (Leiter des Seelsorgereferats der Erzdiözese), Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Erzpriester Apostolos Malamoussis hielten eine gemeinsame ökumenische Segensfeier. Im Anschluss sprachen Rabbiner Dr. Tom Kučera und Imam Benjamin Idriz Segensworte. In ihrer Ansprache sagte Regionalbischöfin Breit-Keßler: „Jedes Kind hat ein Recht auf bestmögliche Linderung von Leid. Es ist ein Geschöpf Gottes und hat in sich selbst Wert und Würde. Die großen Religionen der Welt, wenn sie denn dem Auftrag ihres Gottes nachkommen wollen, haben die Aufgabe, palliative Fürsorge zu unterstützen und sich mit ihren geistlichen Gaben einzubringen.“