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Die Heilig-Geist-Kirche in München-Moosach macht ihrem Namen alle Ehre: Geistreich und lebendig ist ihr Gemeindeleben, mit Angeboten für Jung und Alt und mit viel Musik. Am 4. November feierte sie ihr 60-jähriges Bestehen mit einem großen Festgottesdienst. sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler vom Heiligen Geist und davon, was er für diese Gemeinde bedeute.

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Das Frauenhaus "Karla 51" in München bekommt eine Tochter: Die "Kleine Karla". Nur ein paar Schritte von der bestehenden Einrichtung entfernt gibt es hier nun 15 weitere Wohnungen für Frauen und ihre Kinder. Wenn sie in einer akuten Krise – zum Beispiel bei häuslicher Gewalt – schnell Hilfe und Schutz benötigen finden sie hier einen Zufluchtsort.
Immaterielles Kulturerbe: Lagois-Fotowettbewerb 2018 mws.admin Di, 07/17/2018 - 20:48

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Es sind Momente, die uns so berühren, dass wir eine Gänsehaut bekommen: Schöne Musik, ein wilder Tanz, ein bewegendes Ritual. Ein kunstvolles Handwerk, das Brauchtum unserer Vorfahren. Solch immaterielles Kulturerbe prägt uns – und begleitet unser Leben. Doch wie geben wir diese Erinnerungen weiter? Wie können wir aus dem Kulturerbe lernen?

In ihrem Blog-Beitrag zum Abschluss der Fußball-WM 2018 schreibt Susanne Breit-Keßler über die Vielfalt des Weltmeisters:

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Als La Mannschaft etwas voreilig die Fußballweltmeisterschaft verlassen hatte, tobten sich die ultrarechten Herrschaften im Internet aus. Ich gebe nicht wieder, was da stand, nur so viel: Man mokierte sich mit unterirdischen Sprüchen darüber, dass unsere Mannschaft Multi-Kulti sei und man halt so nicht gewinnen könne. Deutsch müsse „reinrassig“ deutsch sein. Staatsbürgerschaft? Von Recht und Gesetz halten die alle nichts, das weiß man ja von diversen Straftaten der rechten Liga.

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Nach dem Ende des historischen NSU-Prozesses waren die Mitglieder der Opferfamilien zu Gast bei Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Sie wollte ihnen einen Raum des Schutzes und des Aufatmens gewähren. Begleitet wurden sie dabei von Barbara John, der Opferbeauftragten der Bundesregierung, und der Bundestagsvizepräsidentin Petra Paul. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann stellte sich den aufrüttelnden Fragen der Angehörigen und versprach, dass auch nach den Urteilen die Untersuchungen noch lange kein Ende haben werden. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zeigte sich von dem Treffen tief beeindruckt. Zuvor hatte sie angesichts der Urteile im NSU-Prozess auf Facebook dazu aufgerufen, gegen Antisemitismus und Rassismus und für Menschenwürde einzutreten: "Wir müssen für unsere Demokratie mit Herz und Verstand kämpfen. Es ist höchste Zeit, wirklich persönlich dafür einzustehen!"