Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und die Regionalbischöfin für München und Oberbayern, Susanne Breit-Keßler, haben heute ihr Mitgefühl für die Opfer des Eisenbahnunglücks in der Nähe der oberbayerischen Stadt Bad Aibling ausgedrückt.

Seit er von dem Unglück heute Morgen erfahren habe, so Landesbischof Bedford-Strohm, sei er „in Gedanken und im Gebet“ bei den Betroffenen, vor allem bei den Angehörigen der Gestorbenen. „Es ist etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt, mitten im Alltag ist, und so etwas Schlimmes passiert“.

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler sagte, ihr „ganzes Mitgefühl und meine Gebete gelten den Familien, die einen ihrer Liebsten verloren haben“. In ihrer Fürbitte denke sie an die, „die schwer verletzt sind, und an die, die alle Kraft brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten.“ In Gedanken sei sie auch bei allen Rettungskräften und der Polizei, „die vor Ort Schwerstarbeit leisten, um zu helfen“. Sie stehe in Kontakt mit dem zuständigen Dekan vor Ort und dem Leiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof, sagte Breit-Keßler. Seit den frühen Morgenstunden stünden vor Ort Pfarrer und Seelsorger bereit, um den Angehörigen und Verletzten Trost und Hilfe zu geben, so Breit-Keßler.

(Text: 09.02.2016 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher der ELKB)

Bildrechte: beim Autor

Die beliebte Fastenaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge“. Der Eröffnungsgottesdienst mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Arnd Brummer (Geschäftsführer von 7 Wochen ohne) und Dekan Hayo Büsing fand am 14. Februar in der Auferstehungskirche Nassig/Wertheim statt. Er wurde live im ZDF übertragen.

Traditionell finden die Eröffnungsgottesdienste von „7 Wochen ohne“ am ersten Sonntag nach Aschermittwoch statt. In diesem Jahr fällt dieser auf den Valentinstag. Das Gottesdienstteam findet: „Das ist ein doppelter Grund, sich das eigene Herz mal ganz genau anzuschauen! In Wertheim oder vor dem heimischen Fernseher - wir freuen uns auf Sie!“

Bildrechte: beim Autor

Von ganzem Herzen lieben – das schließt gerade auch bei interkonfessionellen Ehepaare eine tägliche gelebte Ökumene und viel Liebe und Respekt für die Heimatkirche des Partners mit ein.

Eheleute aller christlichen Konfessionen können sich einmal im Jahr (in der Regel im Februar) in einem gemeinsamen Gottesdienst und durch einen Segen von Dr. Johannes Eckert OSB, Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz und der evangelisch-lutherischen Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in ihrer Beziehung neu  stärken und ermutigen.

Denn wer sich gemeinsam auf den Weg macht, erlebt nicht nur Hoch-Zeiten und muss sich immer wieder gemeinsam aufmachen, um den Brunnen der Liebe tiefer zu graben. Auch Eheleute gleicher Konfession sind herzlich eingeladen mitzufeiern und sich neu auf den Weg gemeinsamer ehelicher Lebensgestaltung in Christus zu machen.

Der ökumenische Segnungsgottesdienst wird von den Christen in der Maxvorstadt vorbereitet und durchgeführt. Eine Kinderbetreuung während des Gottesdienstes ermöglicht auch Ehepaaren mit Kindern eine Teilnahme. 

Bei einem Glas Sekt besteht im Anschluss die Gelegenheit zum Gespräch und persönlichen Kennenlernen.

Der Gottesdienst findet statt am 25. Februar um 19 h in der Basilika St. Bonifaz (Karlstraße 34, 80333 München).

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ (Joseph Beuys)

In der ausführlichen Auswertung der fünften EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft „Vernetzte Vielfalt“ (wie auch in anderen Studien) werden die 60-70/75-jährigen als interessanteste Gruppe beschrieben. In Zukunft würden die „jungen Alten“ für die Kirche an Bedeutung gewinnen. Kirchliche Seniorenarbeit richtet sich an ein breites Spektrum von Menschen. Dabei stellt uns nicht nur die große Zeitspanne von etwa 40 Jahren – von den jüngsten bis zu den ältesten Senioren – vor Herausforderungen. Auch die unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen sind zu berücksichtigen. „Wir brauchen neue und andere Wege in der Seniorenarbeit, weil wir „neue“ und andere Senioren haben“, so beschreibt es Dipl. Theologin Susanne Fetzer.

Das Dekanat Weilheim wird darum am 27. Februar 2016 einen "Impulstag Seniorenarbeit 2.0" veranstalten. Er ist eine Chance für die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden, für die Ehren- und Hauptamtlichen, für die KirchenvorsteherInnen und Mitarbeitende in der Seniorenarbeit, die „neuen und anderen Senioren“, die unterschiedlichen Situationen und Lebenswelten wahrzunehmen und Konzepte und Projekte auszutauschen. Sie bekommen Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.

Weitere Informationen

Bildrechte: beim Autor

"Put on your red shoes and dance the blues"... Als Susanne Breit-Keßler gestern gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landeskirchenamtes Hausandacht feierte, ging sie auf die überraschende Nachricht vom Tod David Bowies ein. Dabei würdigte sie ihn als Ausnahmekünstler: Er brachte Lebensgefühle zum Ausdruck, die auch uns angehen. Mit seinem letzten Album schließlich auch den Tod.

Die Predigt im Wortlaut

Bildrechte: beim Autor

„In den letzten Monaten sind die Worte des Weihnachtsevangeliums vom fehlenden Platz in der Herberge erschreckend aktuell geworden“ heißt es im Vorwort des Heftes, in dem die Deutsche Bibelgesellschaft die Weihnachtsgeschichte nach Lukas in 15 verschiedenen Sprachen abgedruckt hat. Das Heft soll eine Hilfestellung sein, um mit Flüchtlingen und Migranten ins Gespräch zu kommen und ihnen in der Weihnachtszeit „Herzlich Willkommen“ zu sagen. Der Kirchenkreis hat es über alle Dekanate an die Kirchengemeinden verteilen lassen.

Bildrechte: beim Autor

Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)

Es gibt viele Fragen zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, spricht von "einer der größten Herausforderungen für unser Gemeinwesen in diesem Jahrhundert“. Er möchte Bürgern die Gelegenheit geben, eine offene Diskussion zu diesem Thema zu führen. Darum lädt er Sie ein, auf evangelisch.de Ihre Fragen zu stellen.

Bildrechte: beim Autor

Kloster Ettal (Bild CC ASA 3.0)

Im Gedenken an den evangelischen Pfarrer und Widerstandskämpfer sind Sie herzlich eingeladen zur Ökumenischen Vesper in der Klosterkirche Ettal – am 15. November 2015 um 18 Uhr. Abt Barnabas zelebriert die Liturgie,  Frau Regionalbischöfin Breit-Keßler spricht ein Wort der Ermutigung.