Mitgefühl mit Sri Lanka

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Die schrecklichen Anschläge von Sri Lanka haben weltweit Trauer und Mitgefühl ausgelöst. Ausgerechnet am höchsten Freudenfest der Christen brach eine Welle von Gewalt und Terror über die Gläubigen auf dem Inselstaat herein. "Wir beten für sie und trauern mit den Angehörigen - in der Hoffnung, dass ihr Leben in der Ewigkeit bei Gott aufgehoben ist." schreibt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler auf ihrer Facebook-Seite.

Christen feiern an Ostern, dass Gott selbst aus Liebe zu den Menschen gekommen ist, um ihnen nahe zu sein, um ihr Leid auf sich zu nehmen und schließlich selbst am Kreuz zu sterben. Doch Hass und Tod haben nicht das letzte Wort, darum ist am Ostermorgen der Stein vor dem Grab weggewälzt. Die Regionalbischöfin schreibt: "Es ist endgültig mit der Auferstehung. Dennoch, ich weiß wohl: Ostern geht nicht schnell. Es braucht Zeit, bis man glauben kann: Der Stein ist weggewälzt. Das Grab ist leer. Der Engel weist die Richtung: Weg, vom Grab, zurück ins Dasein, wo wir den Fußspuren einer unvergänglichen Hoffnung folgen sollen."