Wunder für Machtlose

Morgenfeier auf Bayern 1
23. August 2015

Wunder für Machtlose

Je älter ich werde, liebe Hörerinnen und Hörer, desto mehr merke ich: Vieles was mir in ganz jungen Jahren machbar erschien, steht nicht in meiner Macht. Wovon ich glaubte, man muss es nur richtig anpacken, dann geht es schon, geht eben nicht – oder ist zumindest nicht so einfach zu meistern. Gesundheit gehört dazu, berufliche Veränderungen, der eigene Seelenfrieden und die Beziehungen zu anderen Menschen. „Mit unserer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren”, hat Martin Luther einmal gedichtet. Eine Erkenntnis, die sich im Lauf des Lebens immer öfter und immer nachdrücklicher einstellt.

Manchmal möchte man angesichts solcher Erfahrungen resignieren und sich geschlagen geben. Wohl jede und jeder kennt das Gefühl, unendlich müde zu sein. Manchmal sagen Freunde dann: „Da musst du leider durch". Und sie haben Recht. Natürlich sagen gute Freunde noch viel mehr, nämlich liebe und verständnisvolle Worte. Aber die Quintessenz, der Kern aller Krisen, in denen man am Ende seiner Möglichkeiten angelangt ist, ist genau die:  Ja – da muss man durch. Und trotzdem: Wenn ich irgendwo durchmuss – dann ist mir dieser Satz zu wenig Motivation, etwas auszuhalten.  

Mir selbst geht es so, dass ich in solchen Situationen auf Wunder hoffe und vertraue. Nicht auf das ganz große Wunder, das mit einem Schlag alles wieder in Ordnung bringt. Nein, ich hoffe auf ein kleines Wunder. Auf eines, das mich geduldig und gelassen macht, das mir die Kraft schenkt, auszuhalten. Ein kleines Wunder, das mir zu vernünftigen, einsichtigen Gedanken, Worten und Entscheidungen verhilft – und das mir Menschen begegnen lässt, die mich verstehen und mich in meiner Not begleiten. Das biblische Wort für den heutigen Sonntag erzählt von einem solchen Wunder.

Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte. Und sie brachten zu ihm einen, der taub und stumm war, und baten ihn, dass er die Hand auf ihn lege. Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! Und sogleich taten sich seine Ohren auf und die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete richtig. Und er gebot ihnen, sie sollten's niemandem sagen. Je mehr er's aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend. (Markus 7, 31-37)

Fürsorge contra  Lieblosigkeit

Menschen bringen einen Kranken zu Jesus. Nichts Ungewöhnliches. Viele Geschichten des Neuen Testamentes beginnen so. Es können dennoch nur wahre Freunde sein, die sich einer solchen Mühe unterziehen. Mutig setzen sie den Kranken der Öffentlichkeit aus. Zur Zeit Jesu galt Krankheit als Strafe Gottes. Wer krank war, durfte nicht am religiösen Leben teilnehmen. Es gehört schon Einiges dazu, diesen Mann „herzuzeigen“. Kranke besaßen nicht die gleichen Rechte wie gesunde, aktive Menschen. Sie waren isoliert von den anderen.

So ganz anders ist es heute auch nicht. Wer auf die Frage: „Wie geht es Ihnen?" mit „Schlecht" antwortet, wird sich gelegentlich wundern. Manchmal merkt das Gegenüber gar nicht, was man gesagt hat. „Schön schön“ ist dann die Antwort. „Und sonst?" Es wird vorausgesetzt, dass es einem gut geht. Oder dass man zumindest so höflich ist, andere nicht mit den eigenen Sorgen zu belasten. Wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich anpassen soll an die gängigen Fitness- und Schönheitsideale. In der man besser funktioniert und mit Angst, Schmerzen und Tränen hinter dem Berg hält. Störungen haben eben keinen Vorrang.

Die Menschen in unserer Geschichte haben sich über eine unbarmherzige Auffassung von Krankheit und Leiden hinweggesetzt. Glauben sie, dass ein Wunder geschieht? Möchten sie ein Spektakel aus erster Hand erleben? Vielleicht bestimmt beides ihr Kommen: Mitleid mit dem Kranken und unstillbares Verlangen, etwas wirklich Neues, Umwerfendes zu erleben. Daran ist wirklich nichts Schlechtes. Sie führen den Mann, der nichts reden kann, eine lange Wegstrecke. Er selbst bleibt passiv. Vielleicht ist es manchmal tatsächlich so, dass man sich Fürsorge gefallen lassen muss.  

Nicht das Übliche

Ich denke an die vielen Menschen, die einen Kranken in ihrer Familie haben – den Ehemann, die Frau, ein Kind oder die Eltern. Es ist bewundernswert, mit wie viel Liebe und Geduld diese Kranken gepflegt werden. Das ist alles andere als leicht. Solche hingebungsvolle Pflege bedeutet eine Menge Opfer und auch Verzicht. Ich erinnere mich daran, wie sich meine Mutter tagtäglich und in der Nacht um meinen schwer kranken und sterbenden Vater bemüht hat. Sie selbst ist dabei oft zu kurz gekommen und manchmal hat sie mehr wegstecken müssen, als ihrer Seele und ihrem Körper gut getan hat.

Mir fallen die ein, die ein freiwilliges soziales Jahr machen. Auch sie sind ein Segen für die Gesellschaft, weil sie sich wie Familienmitglieder, ganz liebevoll, um Menschen kümmern, die körperlich, geistig und seelisch nicht mehr mithalten können. Ich denke an Pflegekräfte, die aus Polen, der Ukraine oder Tschechien kommen und für demente Patienten da sind. Sie alle setzen ein Gegengewicht zu dem gnadenlosen Trend, immer vorne mit dabei sein zu müssen. Wunderbar, dass es zu allen Zeiten solch einen heilsamen Eigensinn gibt. Da bringen also Leute gegen alle Konventionen zu Jesus einen, der taub und stumm ist.

Es ist schlimm, wenn ein Mensch keine Worte mehr findet, sich nicht verständlich machen kann. Es ist arg für einen selbst und für die, die diesen Menschen lieben. Keinen Zugang zu sich selbst zu haben, den Nächsten sich nicht mehr öffnen zu können, ist furchtbar. Paare leiden darunter, wenn sie aneinander vorbei reden, sich nichts mehr zu sagen haben, wenn einer dem anderen nicht begreiflich machen kann, was in ihm oder ihr vor sich geht. Kinder und Eltern schauen sich stumm und verbittert an, weil sie einfach nicht zueinander kommen. Kollegen übersehen sich geflissentlich, weil sie keine Worte mehr füreinander finden.

Ohne Worte

Jesus nimmt den Mann aus der Menge beiseite, heißt es. Er will ihn den Augen der anderen entziehen. Echte Zuwendung geschieht nicht im Rampenlicht, nicht in Live-Sendungen oder in TV-Talk-Runden, in denen Jugendliche, Männer und Frauen sich weit über die Schamgrenze hinaus öffentlich entblättern. Echte Zuwendung erfordert Ruhe. Denn es gibt Aufmerksamkeit, die nicht mitfühlend und teilnahmsvoll ist, sondern aufdringlich und voyeuristisch. Das möchte Jesus dem Kranken ersparen. Die beiden sind miteinander allein, sind innig verbunden. Ganz innig ist auch das, was jetzt passiert.

Jesus sollte eigentlich nur die Hand auflegen – aber er steckt dem Mann die Finger in die Ohren und berührt die Zunge des Patienten mit Speichel. Vielleicht kommt Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, das seltsam, fast unappetitlich vor. Für mich drücken diese Gesten eine unglaubliche Nähe aus. Als Kinder sagten wir immer frech „Drei Meter vom Leib oder ich speib". Damit wollten wir unbewusst unseren Hoheitsbereich beschreiben, den ein anderer nicht betreten sollte. Drei Meter sind es natürlich nicht, die man braucht. Bei uns in Europa sind es um die 60 bis 80 Zentimeter Sicherheitsabstand, die man von anderen haben möchte.

Finger in die Ohren, Speichel auf die Zunge – das ist ohne jede Distanz, das ist hautnah und intim. Klar, dass das nicht jeder mit jedem und schon gar nicht immer machen kann. Aber in Zeiten, in denen ich krank bin, mir das Herz weh tut, die Seele zerfetzt ist oder der Verstand Karussell fährt, dann merke ich: Es reicht nicht, bloß begütigende Worte zu hören und auf den Kopf getätschelt zu werden. Dann tut es sagenhaft gut, ist es einfach wunderbar, wenn mich jemand, der mir ganz nah ist, in die Arme nimmt, mich drückt – oder mich sogar liebevoll an den Ohren zupft und auf die Nase stupft.

Zarte Intimität

Das Kind in der Frau kommt dann glücklicherweise zum Vorschein, das auf alle Wichtigkeit und Bedeutsamkeit pfeift und nur noch gehalten werden möchte. Ein gutes, wichtiges Gefühl, das man ruhig zulassen sollte. Finger in die Ohren, Speichel auf die Zunge – es braucht echt großes Vertrauen, seelische Intimität und die Fähigkeit, den Finger auf die Wunde zu legen, akkurat, präzise, sensibel das anzurühren, was die Not darstellt. Die Finger in die Ohren stecken, heißt: Um dich und dein Leiden geht es jetzt. Der Speichel auf der Zunge signalisiert – ich bin mit dir verbunden. Deutlicher geht's nicht.

Ohne Worte steht manchmal unter einem Bild oder einer Karikatur. Das ist dann der Fall, wenn man auch sprachlos sofort einsieht, was es zu sehen gibt. Reden und hören ist ganz wichtig - nur kann man auch vieles tot quatschen. Zu allem und jedem eine fundierte Meinung zu haben, ist schon ganz gut, ich mag das auch – aber nicht immer ist alles, was man sagt, so klug, wie man selber meint. Und, liebe Hörerinnen und Hörer: Es gibt Situationen, in denen man die schöne Stimmung, ein zartes, vielleicht erst aufkeimendes Gefühl richtiggehend verdirbt, wenn man redet. Das merkt man besonders bei Paaren.

Verliebte etwa plappern in manchen Stunden ohne Ende, hören sich begeistert zu - dann wieder können sie ewig wie verzaubert schweigen, verstehen sich wortlos. Stundenlang. Ein Ehepartner fasst sich ein Herz, offenbart sich nach langer Zeit endlich dem anderen, erzählt von sich und seinen Träumen, von den Enttäuschungen. Ein falsches, voreiliges Wort kann in all diesen Situationen den Zauber schlagartig in sich zusammen fallen lassen. Aus ist es mit der tonlosen Übereinstimmung. Futsch für lange Zeit die Chance, einander wieder neu zu begegnen und sich zu verstehen.

Himmlischer Beistand

Es ist wichtig, immer wieder zu erspüren, wann es Zeit ist zu reden und wann es dran ist, der Stille Raum zu geben. Wegen einer Entzündung an den Stimmbändern musste ich einmal eine Woche lang den Mund halten. Ich war im Gegensatz zu meinen Freundinnen sehr überrascht, wie schwer mir das fällt. Noch verwunderter war ich, wie gut mir diese Ruhe getan hat. Die Nähe zu meinen liebsten Menschen hat nicht im Mindesten unter meinem befristeten Schweigen gelitten. Im Gegenteil. Es war eine Möglichkeit, sich ganz anders, langsamer und bedachter zu verständigen und zu verstehen.

Damit kann Missverständnis entsteht: Es ist traurig, wenn jemand nicht reden und hören kann, weil er krank ist. Aber als Gesunder nicht alles zu sagen und nicht auf jeden zu hören, kann sehr sinnvoll sein – wenn man dabei lernt, sich selber besser zu verstehen und auf die feinen, klugen Stimmen in einem zu lauschen, die sonst oft zugelärmt werden. Sich auf sein Inneres, auf Gott zu konzentrieren, Gemeinschaft ohne Worte zu pflegen – das hilft weiter, wo Sätze schwer fallen oder unnötig wären. Ohne Worte sich selbst und anderen nahe zu sein, ist die tiefste, die intensivste Nähe.

Nachdem Jesus eine solche Nähe geschaffen hat, geschieht etwas, was mich nicht loslässt. Er schaut zum Himmel und seufzt. Das Leiden dieses Menschen geht ihm durch und durch. Keine kühle Perfektion eines Gottes in Weiß, nicht das schwülstige Pathos eines Sektenführers. Stattdessen äußerste Einfühlsamkeit, Sympathie, körperliches und seelisches Mitleiden mit dem Kranken. Jesus seufzt, schaut gen Himmel. Er ist tief berührt, angerührt vom Schicksal des anderen. Und – er braucht Kraft, die von Gott kommt. Ohne himmlischen Beistand wird auch uns nicht gelingen, anderen zu helfen.

Engel in Menschengestalt

Ich weiß natürlich, dass Ärzte und Schwestern, auch alle anderen, die Kranke betreuen und sich um Menschen kümmern, die in seelischer Not, in einer Krise stecken, nicht stets und ständig mit leiden können. Das würde einen verrückt machen. Aber wahre Wunder wirkt es, wenn ein Arzt, eine Seelsorgerin, ein Freund oder die Partnerin neben einem sitzen und einem ins Gesicht schauen. Wenn ihr Blick der Verzweiflung standhält und sich sogar fremde mit den eigenen Tränen mischen. Zart und unaufdringlich. In allen meinen Nöten habe ich es immer wieder erlebt, dass andere zu mir kamen oder ich zu Ihnen kommen durfte.

Diese Engel in Menschengestalt können nicht immer heilen, aber vielleicht mit Gottes Hilfe ein zerbrochenes Herz verbinden. Sie verwandeln nicht immer die Trauer in Freude und die Klage in einen Reigen - aber in dem Jammer, der einen beutelt, geben sie Halt. „Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel wohnest… So sehen unsere Augen auf den Herrn, unser Gott, bis er uns gnädig werde", heißt es in einem Psalm des Alten Testamentes (Psalm 123,1.2). Es tut gut, hilfesuchend nach oben zu schauen, in den Himmel, und sich im Innersten an Gott zu wenden, der uns seinen Beistand verheißt.  

Den Blick gen Himmel sendet unsereiner gerne, wenn er die Augen verdreht. Man sagt auch mal „Gott im Himmel" oder „großer Gott". Eine Bitte ist das nicht. Eher das Stöhnen eines Menschen, der sich belästigt und gelangweilt fühlt. Schade. Denn der Blick nach oben ist eigentlich einer, der befreit. Ich wende meine Augen woanders hin, dorthin, woher mir Hilfe kommt. Ich schaue nach Alternativen, nach anderen Möglichkeiten als denen, die auf der Hand liegen. Jesus schaut gen Himmel und sagt „hefata - tu dich auf". „Ja, mit Gottes Hilfe", sagen Paare, die sich trauen, ein Ja zu einander zu sprechen, das ein Leben lang halten soll.

Ja! Mit Gottes Hilfe...

„Ja, mit Gottes Hilfe", sagen Eltern und Paten, die in der Taufe ihr Kind und seinen Lebensweg Gott anvertrauen. „Ja, mit Gottes Hilfe", sagen Konfirmanden, die sich zu ihrem Glauben bekennen und an ihm festhalten wollen. Alles große Vorhaben, lebenswichtige Pläne, die sehr viel von einem oder zweien einfordern. „Mit Gottes Hilfe", zu denken oder zu sagen, macht diese Vorhaben nicht leichter. Aber es bewahrt vor Aktionismus und Selbstüberschätzung. Ich kenne einen Chirurgen, der vor jeder Operation gebetet hat. Manchmal hat er seine Patienten noch extra dem Abendgebet seiner Mutter anempfohlen.

Johann Sebastian Bach hat jede seine Kompositionen damit begonnen, dass er die lateinischen Worte „Iesu iuva" - „Jesus hilf" auf das erste Notenblatt schrieb. Zum Himmel aufzuschauen, hilft, sich zu bewähren und auszuhalten – in den wunderbaren Tagen und im normalen Wahnsinn eines Lebens. Seufzen und gen Himmel schauen weitet den Blick. Es lässt einen ahnen, dass man vielleicht von Menschen verlassen, aber nicht völlig einsam ist. Der Taubstumme, der Jesus begegnet, kann wieder hören und reden. Wie ein Wunder ist es, wenn die Sprachlosigkeit oder das Stimmengewirr ein Ende findet.

Wenn sich – vielleicht durch die Hilfe und Begleitung dritter – Ohren wieder auftun füreinander und sich die  Zunge löst: „Bitte höre mir zu." - „Lass uns miteinander reden." - „Ich bin ganz Ohr für dich." - „Ich will dir erzählen, wie es mir geht." - „Jetzt endlich verstehe ich dich." ... Es gibt viele Sätze, die nach zähem Ringen ein "hefata" bedeuten - tu dich auf. Manchmal dauert es Monate oder Jahre, bis es soweit ist. Der Taubstumme kann hören und reden. „Er redete richtig", übersetzt Luther. Der ehemals Kranke kann sich verständigen. „Richtig reden" ist noch mehr. Ein Mensch redet in meinen Ohren richtig, wenn er oder sie ehrlich ist.

Wunderbar!

Wenn das Innerste mit den Worten in Einklang steht, wenn kein Falsch daran ist, wie man früher sagte. Wir reden richtig, wenn wir fröhlich erzählen, für andere eine barmherzige Sprache finden und wirklich etwas mitteilen. Wenn wir leben und uns ausdrücken. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Wunder. Solche Wunder gibt es oft. Man lernt mit einer Krankheit zu leben und auf den eigenen Körper zu hören. Die Arbeit macht Freude, auch wenn man nicht die ideale Stelle hat. Innere Gelassenheit stellt sich ein. Eine Freundschaft erwacht zu neuem Leben; Liebe, die entglitten war, kommt einem in anderer Gestalt entgegen.

Mit unserer Macht ist nichts getan. Das stimmt. Martin Luther hat aber tapfer und zuversichtlich weiter gedichtet: „Es streit' für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren." Der, der für uns streitet, Jesus, tut es auf seine Weise. Überraschend, unerwartet. So, dass einem die Augen übergehen und Ohren geöffnet werden, dass man richtig reden und endlich verstehen kann. Wunderbar eben. Amen.                                                                                                                                                                                                                                                                   

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