Quelle des lebendigen Wassers

Die Jahreslosung: Gott spricht: Ich will dem durstigen Geben von der Quelle lebendigen Wassers umsonst.Das neue Kalenderjahr steht unter einer verheißungsvollen Zusage: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ So lautet die Jahreslosung für 2018. In ihrer Predigt zum Neujahrsgottesdienst sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler darüber, was diese Losung für sie bedeutet: "Dass wir nicht allein Flüssigkeit trinken dürfen, sondern die Ströme lebendigen Wassers spüren, die von Gott her kommen."

"Es geht um den Durst nach Leben. Natürlich gibt es reichlich Angebote, diesen Durst zu stillen. Und wir gieren förmlich danach, lechzen nach Sinn", so die Regionalbischöfin. "Wie frisch, lebendig halten uns die Quellen, aus denen wir täglich schöpfen?" Für sie selbst sei die Taufe besonders wichtig. Hier kommen Menschen durch das Wasser mit dem lebendigen Gott in Verbindung. In persönlichen Worten erzählte sie auch von ihrer eigenen, besonderen Taufe.

In der St. Matthäus-Kirche in München predigte sie auch davon, wie wichtig das "blaue Gold" für das Leben in dieser Welt sei. Darum sollten alle Menschen guten Zugang zu Wasser haben: "Jeder und jede von uns hat hier eine Aufgabe. Die Aufgabe, mitzuwirken daran, dass das Gottesgeschenk Wasser erhalten bleibt und gerecht auf dieser Erde verteilt wird an die, die es zum Leben und Überleben nötig haben – auch, um nicht aus ihrer Heimat fliehen zu müssen."