Predigt zu Sprüche 16,1-9 im Festgottesdienst am Neujahrstag 2016

01.01.2016
Kirche St. Matthäus, München

Liebe Schwestern und Brüder, 

viele von Ihnen haben wahrscheinlich in den vergangenen zwei Wochen Kalender geschenkt bekommen oder sich gekauft: mit schönen Bildern von Kunstwerken oder herrlichen Reisezielen, mit Karikaturen oder verschiedenen Sprüchen für das neue Jahr. Es gibt nichts, was es nicht als Kalendermotiv gibt. Natürlich haben viele auch Kalender, in die Termine eingetragen werden – auf Papier oder elektronisch. Mancher nimmt gerade in diesen Tagen einen solchen Kalender zur Hand und geht ihn einmal durch – denkt an die zwölf Monate, an die Wochen und Tage, die kommen.

Ich habe alles eingetragen, was ich nicht vergessen möchte: vordringliche Aufgaben, Geburtstage und andere Gedenktage, schöne und traurige, geplante Urlaubszeiten und alle möglichen wichtigen Daten. Wie Sinnsprüche für einen solchen Kalender – so hört sich das biblische Wort an, das ich für den heutigen Neujahrstag ausgesucht habe. Viele einzelne Sätze zum Nachdenken – für einen Monat, eine Woche oder auch nur für einen Tag. Hören Sie aus dem Alten Testament, aus dem Buch der Sprüche im 16. Kapitel die Verse 1-9: 

Der Mensch setzt sich's wohl vor im Herzen; aber vom Herrn kommt, was die Zunge reden wird. Einen jeglichen dünken seine Wege rein; aber der Herr prüft die Geister. Befiehl dem Herrn deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen. Der Herr macht alles zu seinem Zweck, auch den Gottlosen für den bösen Tag. Ein stolzes Herz ist dem Herrn ein Gräuel und wird gewiss nicht ungestraft bleiben. Durch Güte und Treue wird Missetat gesühnt, und durch die Furcht des Herrn meidet man das Böse. Wenn eines Menschen Wege dem Herrn wohl gefallen, so lässt er auch seine Feinde mit ihm Frieden machen... Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.

Ich möchte einen Kalender aufschlagen – einen Kalender, der mit Versen aus dem Buch der Sprüche versehen ist. Ich möchte ein Blatt nach dem anderen aufblättern und mit Ihnen nachdenken über das, was auf diesem Blatt steht. Ich schaue das erste Kalenderblatt fürs neue Jahr an – es könnte das für die Sonntage sein. Der Mensch setzt sich’s wohl vor im Herzen; aber vom Herrn kommt, was seine Zunge reden wird. Das heißt, Gott soll unsere Worte lenken. Das kann nicht schaden, wenn wir uns erinnern, was wir letztes Jahr an verletzenden, manchmal vielleicht sogar boshaften Worten gesagt haben.

Manches war gar nicht „wohl vorgenommen“, sondern eher mit einer wenig guten Absicht formuliert. Anderes war so dahingesagt, ohne Überlegung. Es hat dem Ehepartner, den Kindern oder den Eltern wehgetan. Es wurden Parolen in unserem Land laut, die denen wehgetan haben, die aus anderen Ländern zu uns kommen und die manchmal zur Zielscheibe von Hohn und Spott, von Aggression werden. Es ist gut, wenn wir uns im kommenden Jahr vom Herrn lenken lassen, wenn wir sehr gut überlegen, was zu sagen ist – ob in der Gesellschaft, am Arbeitsplatz oder zuhause.

Wir brauchen überall klare, deutliche Worte, die Herausforderungen und Probleme nicht verschweigen. Die aber das Gute sehen, die Chancen, und sich mit Schwung daran machen, auch aus schwierigen, anstrengenden Situationen Lebensdienliches zu schaffen. Ärger mit den Kindern ist die Möglichkeit, sich zusammen zu setzen und eine Familienkonferenz abzuhalten. Wer braucht was? Was geht? Und was auf keinen Fall? Eine Ehekrise kann dazu führen, dass Menschen sich aufeinander besinnen und neu entdecken, was sie doch immer aneinander geliebt haben.

Flüchtlinge aus vieler Herren Länder, die ihre Vorstellungen vom Leben mitbringen, sind eine Anfrage an uns: Welche Offenheit bringen wir in die Begegnung mit anderen Menschen mit? Was wollen und müssen wir in jedem Fall bewahren? Es tut uns gut, wenn wir uns die Werte vergegenwärtigen, die auf der Basis der Menschenwürde in der Verfassung unseres Landes niedergelegt sind und uns neu darauf verständigen: Ich nenne nur Gleichberechtigung von Mann und Frau, Freiheit der Person, Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit.

Viele Menschen haben sich daran gewöhnt, dass uns alle diese Rechte selbstverständlich zur Verfügung stehen. Sie gehen nicht mehr zur Wahl. Die einen, weil sie politikverdrossen sind – warum eigentlich? Die anderen, weil sie meinen, Demokratie sei etwas ganz natürliches. Unsere Demokratie ist verletzlich, gefährdet, wenn nicht eine jede, ein jeder dafür gerade steht. Die Menschen, die zu uns kommen, könnten ein trauriges Lied davon singen. Sie suchen bei uns Schutz vor Systemen, die sich einen Dreck um Demokratie scheren. Schätzen wir also, was wir haben, und achten wir darauf.

Einen jeglichen dünken seine Worte rein; aber der Herr prüft die Geister. Das Blatt für jeden Montag, wenn Sie so wollen. Schauen wir kurz zurück: In manchen Situationen sind wir uns im vergangenen Jahr selbst gut und geistreich vorgekommen. Hinterher hat sich dann herausgestellt, dass das, was wir getan haben, doch nicht so ganz das Richtige war. Wenn der Herr die Geister prüft, uns also ins Herz sieht, dann hilft das dabei, nicht überheblich zu werden oder sich unberechtigt klein zu machen und sich selbst falsch einzuschätzen. Niemand von uns ist das Maß und das Ziel aller Dinge. 

Alles, was wir planen, denken oder tun, ist offen, ist vorläufig. Man kann das bedauern oder sich erleichtert fühlen: Ich muss nicht alles durchschauen und im Griff haben. Neulich habe ich einen Mann auf gut bayerisch sagen hören: „Du brauchst koan Überblick; du weast as scho seng.“ Zuerst fand ich diesen Satz kabarettreif, und wahrscheinlich ist er es auch. Ein Satz wie von Karl Valentin, dem melancholischen und evangelischen Poeten. „Du brauchst koan Überblick; du weast as scho seng.“ – darin liegt eine tiefere Wahrheit verborgen. 

Natürlich muss man immer wieder sein Leben und seine Aufgaben überschauen können, sonst gibt´s Chaos, Durcheinander. Aber man kann es tatsächlich übertreiben und darüber sogar krank werden – wenn man alles immer im Griff haben will. Es tut viel besser, wenn man ab und zu alle Fünfe grade sein lässt und nicht überall seine Finger drin hat, nicht bei allem und jedem mitredet. Manchmal ist es nur gut und entlastend, die Dinge und Menschen einfach mal zu lassen, sein, da sein zu lassen. Und sich selbst auch – um zu sich selbst, zu anderen und zu Gott zu kommen.

Der dritte Kalendervers, mein Dienstagsblatt, heißt: Befiehl dem Herrn deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen. Das geht leider nicht immer so glatt, wie es hier geschildert wird. Schmerzliche Niederlagen, peinliche Pleiten müssen wir alle ab und zu hinnehmen. Der Schriftsteller Bert Brecht hat einmal gesagt: „Ja mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht. Dann mach’ auch noch ´nen zweiten Plan; geh´n tun sie beide nicht.“ Auch wenn wir tolle Pläne und die schönsten Vorsätze für das neue Jahr haben, können sie misslingen, daneben gehen:

beruflich, in der Schule. Krankheit oder Tod können unsere Familien und uns selbst betreffen. Ich möchte diesen Kalendervers ergänzen durch eine Liedstrophe von Paul Gerhardt, die tröstlich und auferbauend ist: „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, / der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. / Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn. / Der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ (EG 361,1) In dieser Strophe ist alles drin: das, was wir vorhaben, unsere Pläne, und das, was uns umtreibt, unsere Ängste. Beides können wir Gott anvertrauen.

Wir dürfen seinem Segen anempfehlen, womit wir uns mühen und was wir an Herausforderungen gerne schultern möchten. Diesen Segen kann man immer wieder auffrischen – in einem Gottesdienst, in einem Konzert mit geistlichen Werken. Man kann einen lieben Menschen darum bitten, dass er einem ein gutes Wort sagt, einen Segenswunsch mitgibt – und sei es das kurze „behüt dich Gott“, wenn man aus dem Haus geht. Und wenn uns etwas nicht so ausgeht, wie gedacht – wir sind und bleiben Gottes einmalige und geliebte Söhne und Töchter.

Der Herr macht alles zu seinem Zweck, auch den Gottlosen für den bösen Tag. Das Wort für jeden Mittwoch ist schwer verdaulich. Wer mag schon so einfach glauben, dass auch schreckliche Ereignisse oder leidvolle Begegnungen mit anderen Menschen ihren Sinn haben? Ich gebe zu, dass ich damit Schwierigkeiten habe – vor allem, wenn andere einem in kummervoller Zeit einreden wollen, alles habe schon irgendwie seinen Sinn. Damit macht man es sich zu einfach. Es gibt so schauerliche Ereignisse, dass man beim besten Willen nicht glauben kann, dass Gott da seine Finger mit im Spiel hat.

Ich nehme ernst, dass er uns Menschen Freiheit gegeben hat: Wir sind meist so frei, Gutes oder Böses zu tun – bei allen Verwicklungen oder belastenden Erfahrungen, die es im eigenen Leben geben mag. Der Herr macht alles zu seinem Zweck – dieser Satz trägt aber etwas in sich von der Erfahrung, die Menschen machen: Traurige und zunächst heillose Erfahrungen müssen nicht, aber sie können einen weiterbringen. Manchmal bewirken sie ein ganz neues Nachdenken über das Leben, bringen einen dazu, sehr grundsätzliche Kurskorrekturen vorzunehmen. 

Die Bedrohung durch eine schwere Krankheit etwa lässt einen spüren, was Gesundheit wert ist, wie achtsam man mit sich selber umgehen muss, um sich nicht zu schaden. Angehörige lernen manches Mal, wie viel ihnen der Kranke bedeutet, was sie an ihm haben. Gott sei Dank ist so ein Neuanfang oft möglich. Vielleicht gelingt es uns in diesem noch jungen Jahr auch ohne tragische oder bittere Erfahrungen zu lernen, wie wir mit uns selbst und anderen behutsam, sorgsam, ja wirklich pfleglich umgehen können. Damit wir so wenig traurige Erfahrungen wie möglich machen müssen. 

Wir sind beim fünften Kalenderblatt, gleichsam für jeden Donnerstag. Ein stolzes Herz ist dem Herrn ein Gräuel und wird gewiss nicht ungestraft bleiben. Wie wahr, denke ich. Ein böses Wort, eine Hand, die zurückgezogen wird, ein Konflikt, den man schwelen lässt, statt ihn zu bearbeiten – da geht es einem entweder gleich oder nach einiger Zeit nicht gut. Bei mir jedenfalls ist das so. Ich leide höllisch darunter, wenn ich stur oder wütend bei meiner Meinung geblieben bin. Das traurige oder erschreckte Gesicht des Partners oder einer Freundin lässt einen dann nicht mehr in Ruhe. 

Diese Qual ist Strafe, die man sich gewissermaßen selbst verpasst. Wer unruhig ist, weil er anderen wehgetan hat, der ist empfänglich für Signale anderer und sensibel für Verletzungen. Menschen, die straffällig geworden sind, das weiß ich von meinen Besuchen in Justizvollzugsanstalten, brauchen oft lange, bis sie Einsicht in ihre Schuld bekommen. Das ist ein schmerzhafter Prozess. Aber wenn er gelingt, dann kann sich ein ganzes Leben ändern und neu werden. Wenn wir uns plagen mit dem, was wir tun, bitten wir um Verzeihung. Daraus entsteht immer wieder Segen, Gott sei Dank. 

Am besten, ich stelle den nächsten Vers für unsere Freitage aus dem Buch der Sprüche gleich daneben: Durch Güte und Treue wird Missetat gesühnt, und durch die Furcht des Herrn meidet man das Böse. Güte hilft immer weiter. Ganz gleich, ob der andere schuld ist an Missstimmung oder Streit – oder ob wir es selbst sind. Von meinem Mann habe ich gelernt, was es heißt, einfach mal das erste liebe Wort in oder nach einem Streit zu sagen und damit den Teufelskreis der Auseinandersetzung nur an einer Stelle, aber wirksam zu durchbrechen.

Man vermeidet dadurch das, was Friedrich Schiller so ausdrucksvoll sagt: „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend immer Böses muss gebären“. (Piccolomini V, 1). Im neuen Jahr können wir uns vielleicht anstecken lassen – nicht mit Viren hoffentlich, sondern von der Art des Umgangs Jesu mit anderen Menschen. Er geht aufmerksam und freundlich auf sie zu, hat Zeit für ihre Nöte, ob seelisch oder körperlich. Er hilft, wo es möglich ist und scheut auch vor notwendigen Auseinandersetzungen nicht zurück.  

Wenn eines Menschen Wege dem Herrn wohl gefallen, so lässt er auch seine Feinde mit ihm Frieden machen. Das Wort zu den Samstagen, nach christlichem Verständnis dem Wochenschluss. Frieden machen – kaum ein Wunsch bewegt die Herzen der Menschen mehr. Er bewegt uns im Angesicht der Flüchtlinge, die Monate, ja Jahre der Flucht auf sich nehmen, um Krieg und Terror bei sich zuhause zu entkommen. Der Wunsch nach Frieden bewegt einen, wenn man ihre müden, erschöpften Gesichter sieht, die hemmungslosen Tränen oder auch das unbeirrbare Lachen der Kinder.

Im letzten Jahr haben wir in unserem Land viel geleistet – für die Flüchtlinge. Ehrenamtliche, Diakonie, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, Polizei, Menschen in der Verwaltung, auch Politiker und Politikerinnen – alle haben ihr Bestes und ihr Letztes gegeben, um Menschen willkommen zu heißen, ihnen die ersten Schritte in unserem Land zu erleichtern und die Wege für Integration anzubahnen. Zugleich müssen wir nachfragen, was Menschen dazu bringt zu fliehen, und dazu beitragen, dass Fluchtursachen beseitigt werden. Nicht etwa, weil wir die Flüchtlinge nicht haben wollten. Nein!

Sondern weil niemand gerne seine Heimat verliert. Und weil Gewalt und Krieg völlig untaugliche Mittel des Miteinanders sind. Immer wird man schuldig, wenn man andere Menschen, Kinder, Frauen und Männer opfert, um den eigenen Willen durchzusetzen. Der Zweck heiligt eben nicht jedes Mittel. Es ist an einem jeden, einer jeden von uns, sich dafür einzusetzen, dass Frieden wird. Die große Weltpolitik, die wir über Wahlen, über unser Engagement in Kirche und Gesellschaft mitbestimmen können, ist nur das eine.

Wir können uns auch darum bemühen, nicht selber irgendwelchen Feindbildern zu verfallen und kraftvoll-geistreich gegen sie angehen, wo sie laut werden. Gerade in unserem Land, wegen unserer Geschichte ist es dringend nötig, sich deutlich zu verwahren gegen Ausländerhass, gegen den schon wieder wachsenden Antisemitismus, gegen Missachtung behinderter Menschen oder die Respektlosigkeit gegenüber den Alten, die das Tempo unserer Gesellschaft nicht mehr mitmachen können. Es liegt mit an uns, Frieden zu schaffen.

Kalenderblätter. Ein roter Faden hat sich durch sie hindurch durchgezogen: die Botschaft, dass wir nicht allein gelassen sind. Gott lenkt unsere Schritte. Das heißt längst nicht, dass alles absehbar wäre und automatisch so abliefe, wie es uns gefällt. Jesus Christus hat in Worten und Taten sehr deutlich gemacht, dass er gedenkt, die Welt auf den Kopf zu stellen. Natürlich auch unsere persönliche, private. Denken wir an Jesu Gleichnisse. Er hat immer mit Überraschungen aufgewartet und seine Zuhörenden, zu denen wir gehören, ordentlich verblüfft bis verärgert.

Da zahlt einer Arbeitern exakt den gleichen Lohn, ob sie nun von morgens an gearbeitet haben oder erst kurz vor Toresschluss eingetrudelt sind. Ein Mann verkauft alles, was er hat, um die eine einzige Perle, den einen Schatz im Acker zu erwerben – das Himmelreich für ihn. Ein Mensch stirbt, nachdem er sich gerade hochzufrieden mit sich selbst und seinen eigenen Verdiensten zurückgelehnt hat. Ein Vater nimmt seinen Sohn beglückt wieder auf, einen rechten Saubeutel, der sein gesamtes Erbe vorab durchbracht hat. Er gibt ein rauschendes Fest.

Die Wege, die wir gehen werden in diesem neuen Jahr, kennen wir noch nicht. Wir wissen nicht, ob sie schmal oder weit sind, eben oder sehr steil, in die Höhe oder in die Tiefe führen. Aber dieser umwerfende Jesus ist da – wenn wir manches gerade noch so hin-, eben noch die Kurve kriegen, bevor wir uns oder anderen etwas antun. Wenn wir finden, was uns selig macht und uns dafür entscheiden müssen und sollen. Jesus ist da, wenn wir versuchen, gelassen zu bleiben, obwohl wir unsere Unvollkommenheit und unser Angewiesensein auf andere erkennen. 

Jesus ist da, wenn wir so richtig daneben gelangt haben, und freut sich, wenn wir abgerissen, heruntergekommen von unserem hohen Ross zu ihm stürmen und ihm die Reste unserer gescheiterten Vorhaben bringen. Jesus reagiert anders als gewohnt, er stellt die Welt auf den Kopf. Und wenn unsere Welt Kopf steht, ist er auch da. Mit seiner Hilfe wird unser neues Jahr ein gesegnetes sein. Auch wenn es anders verläuft, als wir denken. Vertrauen wir im kommenden Jahr darauf, dass Jesus, der Christus, mitten in unserem Leben überraschend Gestalt annimmt und sein liebendes Gesicht zeigt.

Amen.