Oberammergau erneuert das Gelübde

Die Oberammergauer erneuern feierlich ihr Gelübde (Bild: BR)Als im Jahre 1633 die Pest im Oberammergauer Land wütete legten die Bewohner ein Gelübde ab: Sie würden alle zehn Jahre das Sterben und die Auferstehung Christi aufführen, wenn niemand mehr an der Pest sterben würde. Ihr Flehen wurde erhört und die Oberammergauer hielten ihr Wort. Dieses Gelübde erneuerten die Oberammergauer in einem ökumenischen Gottesdienst am 20. Oktober.

Weihbischof Wolfgang Bischof und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler nahmen ihnen vor Gott das Versprechen ab, die 42. Passionsspiele in Oberammergau aufzuführen. Dieser Gottesdienst war der offizielle Auftakt für die Spiele im Jahr 2020.

Die Kirchen begleiten die Passionsspiele 2020 mit einem umfangreichen Programm: Unter dem Motto "Leidenschaft leben" können die Besucherinnen und Besucher die Inhalte des Stückes vertiefen.